Namensgebung und Geschichte:
Der Aktinolith wird, weil er ein in strahligen, nadelförmigen oder stengeligen Aggregaten vorkommendes Silikat ist, auch Strahlstein genannt.
Früher wurde er als Strahlschörl bezeichnet. Die Varietät Nephrit wird auch Beilstein genannt, da sie in vorgeschichtlicher Zeit Werkstoff für Waffen und Gerät war.
Allgemein:
Aktinolith kommt in Talk- und Chloritschiefern vor.
Begleitmineralien sind Epidot, Dolomitspat und Calcit.
Eine Varietät des Aktinolith ist der Nephrit, ein zähes, mikrokristallines, verfilztes Aktinolit Aggregat.
Fundorte:
Österreich (Zillertal), Italien, Brasilien, Tschechien
Umgang und Pflege:
Der Aktinolith ist vor mechanischen Belastungen zu verschonen.
Verwendung:
Aktinolith und seine Varietäten werden heute zu Schmuck ( Anhänger, Kugel-Ketten, Armbänder) verarbeitet. Desweiteren werden sie als Handschmeichler aber auch als Rohstein angeboten.